Hirschfelde – Am Freitagmorgen ereignete sich auf der Bundesstraße 99 zwischen Hirschfelde und Ostritz ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. In den Kurven des Kemmlitztal stießen ein Pkw und ein Linienbus zusammen. Infolge der Kollision fing der Bus an zu qualmen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei waren beide Fahrzeuge zu weit in der Mitte, weshalb es zur Kollision beider kam. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden voll gesperrt. Ersten Schätzungen zufolge entstand bei dem Unfall ein Schaden im oberen fünfstelligen Bereich.
Hund mit 42 Diabolos beschossen – Tatverdächtiger ermittelt
Ermittlern des Polizeireviers Bautzen ist es Mitte August gelungen, einen mutmaßlichen Tierquäler zu überführen.
Was war geschehen?
In einem Dorf bei Bautzen entdeckten aufmerksame Anwohner einen stark abgemagerten und verwahrlosten Hund. Sie fingen den Vierbeiner ein und brachten ihn ins Tierheim nach Bloaschütz. Dort folgte der Schock: Ein Röntgenbild zeigte, dass jemand mehrfach auf das Tier geschossen hatte. Insgesamt 42 Diabolos steckten im Kopf und Körper des Schäferhund-Mischlings.
Mehrere Operationen waren notwendig, um die Geschosse zu entfernen. Viele Diabolos saßen tief in Knochen und Muskeln, was den Eingriff für Tierärzte besonders schwierig machte.
Tatverdächtiger ermittelt
Der Kriminaldienst des Polizeireviers Bautzen nahm die Ermittlungen auf. Schon bald geriet ein 48-jähriger Deutscher in den Fokus. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durchsuchten Einsatzkräfte Mitte August die Wohnung des Mannes. Dabei stellten sie das mutmaßlich verwendete Luftdruckgewehr sicher. Der Beschuldigte muss sich nun wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten.
Neues Zuhause für „Keks“
Trotz seiner schweren Verletzungen hat der Hund überlebt. Eine Mitarbeiterin des Tierheims nahm den Schäferhund-Mischling bei sich auf und gab ihm den Namen „Keks“. Heute geht es dem Tier deutlich besser – es genießt den liebevollen Umgang und ein sicheres Zuhause.
Tscheche flüchtet vor Kontrolle – Verfolgungsjagd an der Grenze!
Zittau – Die aktuellen polizeilichen Maßnahmen am Grenzübergang der Friedensgrenze dauerten einen tschechischen Autofahrer am Dienstagnachmittag offenbar zu lange. Der 46-jährige Fahrer des Skoda Enyaq überholte eine etwa 25 Meter lange Fahrzeugschlange und wollte an der Kontrollstelle vorbeifahren. Bundespolizisten erkannten das und stoppten den Fahrer auf der rechten Standspur. Die Beamten erklärten dem Fahrer, dass er im Rahmen der eingeführten Grenzkontrollen kontrolliert werden solle. Darauf hatte er offensichtlich keine Lust und nutzte den Moment, als Beamte einem anderen Fahrzeugführer die Papiere zurückgaben, um seine Flucht ungehindert fortzusetzen. Mehrere Fahrzeuge der Bundespolizei nahmen die Verfolgung auf. Weit ging diese nicht, denn den Beamten gelang es, an der Ampelanlage bei den Stadtwerken Zittau den Fahrer zu stoppen. Mit dem Auto eine Jugendliche und ein Kind. Der Mann begann mit seinem Handy die Kontrolle zu filmen und verhielt sich, wie die Bundespolizei berichtet, unkooperativ und aggressiv. Aufgrund der unklaren Gefahrensituation schalteten die Beamten ihre Bodycam ein. Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief negativ. Wegen des Entzugs der grenzpolizeilichen Kontrolle, dem Missachten von polizeilichen Weisungen und des Nichtmitführens von Grenzübertrittspapieren, wird sich der Mann verantworten müssen. Nach Ende der Maßnahmen konnte er seine Fahrt fortsetzen.
Auto fährt gegen Apfelbaum – Rettungshubschrauber im Einsatz
Herwigsdorf – Am Samstagmittag kam es in Herwigsdorf zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 21-jährige war mit ihrem Skoda auf der Dorfstraße Richtung Strahwalde unterwegs, als sie plötzlich nach links von der Fahrbahn abkam. Sie prallte zunächst gegen eine Warnbarke und fuhr anschließend in einen Apfelbaum! Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und ein Rettungshubschrauber eilten zum Unfallort. Die Kameraden der Feuerwehr waren zuerst da, sicherten die Unfallstelle und versorgten die schwer verletzte Frau. Nach der Erstversorgung entschieden die Rettungskräfte: Transport per Hubschrauber in ein Klinikum! Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Frontalcrash am Senftenberger See
Großkoschen – Bei einem schweren Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag sind am Senftenberger See zwei Personen schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Sonntagmittag gegen 13:30 Uhr auf der Bundesstraße 96 zwischen Großkoschen und Kleinkoschen. Aus bislang ungeklärter Ursache krachten ein VW Polo und ein VW Golf Plus auf gerader Strecke frontal zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Polo auf den Grünstreifen geschleudert. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alten zum Unfallort. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz, der eine Frau später in ein Spezialkrankenhaus flog. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden von etwa 25000€. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Festnahme nach Messerangriff: US-Bürger wird von Syrer niedergestochen als er eine Frau schützen wollte
Dresden – Als ein 21-jähriger US-Bürger kurz nach Mitternacht eine Frau beschützen wollte, wurde er Opfer einer Messerattacke.
Der Vorfall geschah gegen 00:30 Uhr in der Straßenbahnlinie 7, die auf dem Weg von Weixdorf nach Pennrich war. Bisherigen Erkenntnissen zufolge sollen 2 Männer aus einer Gruppe heraus weibliche Fahrgäste in Höhe der Haltestelle des Goldenen Reiters belästigt haben. Als der 21-Jährige dazwischen ging, wurde er bei dieser Auseinandersetzung durch einen Täter mit einem Messer verletzt. Die Blutspuren in der Straßenbahn lassen auf die Schwere der Verletzungen hindeuten. Eingesetzte Beamte konnten an einer Haltestelle einen knappen Kilometer weiter einen 21-Jährigen festnehmen. Polizeiangaben zufolge handelt es sich um einen syrischen Staatsbürger, der mutmaßlich mit einem geliehenen Scooter geflohen war.
Sein Komplize und die Tatwaffe sind verschwunden. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer 0351-4832233 entgegen.
Angriff auf Einsatzkräfte: Bundespolizist nach Auseinandersetzung dienstunfähig
Görlitz – Als Einsatzkräfte der Bundespolizei am Sonntagabend auf dem Bahnhofsvorplatz in Görlitz eine Auseinandersetzung schlichten wollten, wurden sie prompt selbst angegriffen. Wie die Polizei berichtet, waren die Beamten gerade dabei, die Auseinandersetzung zwischen 2 Personen zu schlichten, als ein 18- Jähriger einen Polizisten in den Würgegriff nahm. Zu seiner Verteidigung setzte der Beamte daraufhin das Reizstoffsprühgerät und den Schlagstock gegen seinen Angreifer ein. Bei der Fesselung leistete der 18- jährige Widerstand und biss einen weiteren Beamten in den Unterarm. Im Verlauf der Maßnahme mischte sich ein weiterer Fünfzehnjähriger in das Geschehen ein. Auf einen dritten uninformierten ging dieser mit einer Bierflasche los und verletzte den Beamten am Hinterkopf. Mehrere Verletzte und ein dienstunfähiger Bundespolizist sind das Resultat dieses Geschehens. Ermittlungen zum Verdacht der gefährlichen Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sind eingeleitet worden. Ebenso wurden Ermittlungen gegen einen 41- jährigen Deutschen eingeleitet, der sich mit Beleidigungen in das Geschehen der Polizisten einmischte. Ob das beschuldigte Duo für den Polizeieinsatz zur Kasse gebeten wird, wird geprüft.